Gelesene Bücher Q1/2015

Gelesene Bücher Q1/2015

Ja, das wird hier zur Abwechslung mal ein Bücherblog. Ich hatte ein kleines Strick-Tief und habe es auf die beste Art kompensiert, die ich kenne: Lesen! Dazu muss ich sagen, dass mir das Stricken doch viel Lesezeit genommen hat, so dass ich es sehr genossen habe, wieder in die alte „Den ganzen Samstag lesen“-Gewohnheit zu fallen.

Da ich mich kenne, weiß ich, dass hier nicht nach jedem Buch meinen Senf abgeben werde, deswegen habe ich mich für die quartalsweise Auflistung entschieden. Sollte ich hinkriegen!

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Gelesen im 1. Quartal 2015:

Alastair Reynolds – Die Arche

Stephen King – Doctor Sleep

Jenni Fagan – Das Mädchen mit dem Haifischherz

John Williams – Stoner

Cormac McCarthy – Die Straße

André Schinkel – Das Licht auf der Mauer

Leif Randt – Planet Magnon

Einzelbewertung:

Alastair Reynolds – Die Arche

Das „Revelation Space“-Universum von Alastair Reynolds finde ich brilliant. Ich bin durch Zufall mal in der Rostocker Stadtbibliothek auf „Chasm City“ gestoßen, und seitdem versuche ich, alle seine Bücher zu lesen. Das hier ist aus der Bibliothek geliehen worden, so dass ich kein Foto gemacht habe.

In „Die Arche“ tauchten einige Charaktere wieder auf, die ich kannte. Weil es so lange her war, dass ich das letzte Buch von ihm gelesen habe (im Juli 2014), musste ich erst wieder reinfinden, das ging aber sehr schnell.

Die Geschichte besteht aus zwei Strängen, die sich am Ende zu einem vereinen – ich mag, dass das Ende nicht ganz eine befriedigende Auflösung gibt. Gern mehr!

Stephen King – Doctor Sleep

„Doctor Sleep“ ist quasi die Fortsetzung von „Shining“. Der kleine Junge aus dem Buch ist erwachsen und versucht mit seiner Gabe und den Ereignissen klar zu kommen.

Ich mag Stephen Kings Bücher sehr. Klar gibt es Titel, die ich nicht nochmal lesen werde, oder die mich gar nicht reizen, aber im Großen und Ganzen bin ich ein Fan von Mr. King.

„Doctor Sleep“ reiht sich in das große Mittelfeld auf hohem Niveau ein. Es ist nicht so toll wie „Joyland“, aber auch nicht schlecht. Für mich gibt es dieses Plateau von Stephen King-Büchern, aus denen die absoluten Highlights herausragen. „Doctor Sleep“ gehört dazu. Selbst wer „Shining“ nicht mochte, oder nicht gelesen hat, kann diesen Buch lesen und mögen.

Auch dieses Buch habe ich aus der Bibliothek geliehen, deswegen ist es nicht auf dem Foto mit dabei.

Jenni Fagan – Das Mädchen mit dem Haifischherz

Hach, das war toll. Was für eine Protagonistin! Was für Themen! Uneingeschränkte Empfehlung – man sollte nur mit einer etwas derberen Sprache klarkommen. Und ein bisschen deprimierte es mich schon, das Buch. Ich hoffe, es geht für alle gut aus, aber ich weiß, dass es nicht so ist.

John Williams – Stoner

Bis jetzt eines der wunderschönsten ruhigen Bücher, die ich kenne. Erzählt wird die Lebensgeschichte von William Stoner, der als Bauerssohn eigentlich Agrarwissenschaft studieren soll, sich aber in die Literatur verliebt. Es folgt ein ruhig dahin plätscherndes Leben, möchte man meinen. Aber die großen und kleinen Ereignisse im Leben William Stoners werden mit einer so schönen Sprache (auch in der Übersetzung!) erzählt, dass man nur seufzen möchte. Und manchmal möchte man William Stoner auch schütteln, damit er das tut, was wir tun würden. Aber trotz allem sind seine Beweggründe nachvollziehbar. Ein Buch über eine Persönlichkeit.

Cormac McCarthy – Die Straße

Ein Mann und sein Sohn ziehen nach einer nicht näher beschriebenen Apokalypse durchs Land, immer auf der Suche nach Nahrung und auf der Hut vor anderen. Sehr beklemmend, sehr einfach geschrieben, und traurig. Vor allem die Dialoge trafen mich mit ihren kurzen, trockenen Sätzen. Keine leichte Kost, und ich musste so manches Mal schlucken. Die Verfilmung steht auch noch auf dem Plan, wenn ich mich nach dem ende dazu aufraffen kann.

André Schinkel – Das Licht auf der Mauer

Jetzt breche ich mal eine Lanze für die Independent-Verlage. „Das Licht auf der Mauer“ ist eine Sammlung von Kurzgeschichten und kurzen Texten. André Schinkel ist eigentlich gelernter Lyriker. Die Texte aus „Das Licht auf der Mauer“ sind allesamt recht düster, manchmal verrätselt, durchaus amüsant, bildgewaltig und keine Nebenher-Lektüre. Mehr mag ich gar nicht verraten ;)

Besonders schön: Das Depeche Mode-Zitat, das einer Geschichte voran gestellt war ;)

Leif Randt – Planet Magnon

Das letzte fertige Buch im März stammt von einem deutschen Autor – was mich überrascht hatte. In meinem Kopf war er Skandinavier oder wegen der englisch angehauchten Bezeichnungen Amerikaner. Aber nein, er ist Deutscher.

Im Buch geht es um eine Planetengemeinschaft in einem anderen Sonnensystem. Am Anfang ist alles in Ordnung: Die Menschen sind in Gruppierungen (Kollektive) zusammengeschlossen, die verschiedene Weltanschauungen haben. Doch dann fängt eine Gruppe Kollektivloser an, aus der Reihe zu tanzen. Der Protagonist wird geschickt, das Ganze zu untersuchen.

Das Ganze spielt in einem anderen Sonnensystem, wie bereits gesagt. Der utopische Ansatz hat mir gut gefallen. Ich könnte sofort auf einem der Planeten ziehen und mir ein Kollektiv aussuchen. Die Reise des Protagonisten zu folgen war spannend, und das Ende kam dann doch überraschend.

Besonders schön: Die Aufmachung des Buches – eigentlich zu schade, um es nur im Regal stehen zu haben.

Was habt ihr gelesen? Welche Bücher haben euch bewegt?

Sock Experiments…

I love knitting socks. But there’s one thing that I dread about socks: making the heels. Usually, I knit my toe-up sock until I reach the heel. And then… it stops. The socks have to wait in time-out until I can bring myself to knit the heels. This also stops any hypothical progress on the legs.

Also since I stick to my „you can start a new pair of socks once you’ve done the heels on the old ones“-rule, this takes away the fun in starting new socks.

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This pair, though, is going to be different. I’ll knit these with an afterthought heel, meaning the heel will be added after the rest of the sock is done. My to-go-heel is made with short rows. The afterthought heel is made like a top-down toe – I hope this will make the knitting faster.

Ha! And thus my problem of casting on new socks is eliminated. I can start a new pair as soon as I’ve done the heel place holder. And on a quiet Saturday afternoon I will get the finished socks, and knit the heels.

A few questions remain, though: How will the fit be? Will the heel be a the right place? How will it hold up when I wear it?

I’ll let you know!

Slow, love, slow

Yesterday I wanted to know if my math was right. So I equipped myself with a wet towel and my iron, and I steamed the endless cowl. And now I have a plan: I will knit the large lace panel (followed by the stockinette/garter section). I know that the s/g section measures 5.5 inches. So I will knit lace until I’m 5.5 inches before the end, add the s/g section and BAM cowl. Hooray for working plans!

I also took a photo.

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Springtime knitting OR plans and distractions

February was so short; I didn’t even bother posting my goals for it. :)

I participated in the February challenge in LSG in Ravelry, but I somehow managed to not post in here. Shame on me. Though it doesn’t matter actually, because I didn’t manage to reach my goals anyway :P

The biggest distraction was reading. I bought 6 books and got 3 from the library, and that fuelled my reading kick. I burned through 4 of them in all February. The last library book is currently being read. If you like space operas, go and give a try, it is one book of the Revelation Space series by Alastair Reynolds.

I stumbled upon this series by sheer serendipity, and I love them. They are set somewhat in the future, but not too distant (a few hundred years), and have a very realistic feel to them. The stories are connected, but you can read them as stand-alone novels, too. It’s nicer to recognize certain events and places, but there are explanations so you don’t feel lost. All the developments that humankind has made according to Reynolds are plausible to me. I like the characters – there is no black and white, but many shades of grey. (Not fifty. I counted.) So, if you happen to find a book by Alastair Reynolds, go for it.

Yeah, reading. There were other books, too – Stoner by John Williams was probably the best I’ve read for a long time – and that kept me from knitting a bit.

But no too much, thank Bob. I knit a vest for my Co-worker’s new-born son. That was a really fast knit. It took me only one week! Now I’m waiting for her to send me pics. I will share them here if I get her permission to do so.

The Boxy got a few more rounds added, too. This is an endless project. Knitting lace weight held double on 2.75 mm needles takes for-freaking-ever. I’m mostly working on it while watching tv or listening to podcasts, because otherwise I’d fall asleep while knitting.

My cowl produced a bit of a drama. I finished 2/3 of it when it crossed my mind to check the length, because it looked a bit small. Turns out with my smaller gauge I can essentially knit the whole thing again to reach the length given.

Yesterday I sucked it up and started part 2. It went very well, thanks to the griping story my audio play told me. (If you can understand German and like horror/mystery audio plays, check out Gabriel Burns [Link in German]. It’s awesome.)

Here’s how I plan to add length to the cowl.

The main pattern goes like this:

  • Large lace panel,
  • stockinette/garter section,
  • medium lace panel,
  • stockinette/garter section,
  • small lace panel,
  • stockinette/garter section.

The s/g section is the same throughout. I already added another repeat of the medium lace panel yesterday. When I’m done with the following s/g section, I’ll measure again and either add the small of the big section. I’m a sucker for geometry, so the best would be the large panel, if it were a scarf; but then I’d have to graft two large sections together, which is unfavourable to me.

If the small section is sufficient, it’d be not geometric. AAAAAH! Decisions, decisions. And I shall not forget that the darn thing has to fit around my neck!

The last WiP are my socks. I want to reach the heel as soon as possible. If I am past the heel, I could take them to the Book Fair mid-March and knit on them in my short 5-minute-breaks. Which probably won’t happen. But I have an alternative in store for those small breaks: Spinning.

In December I purchased a set of samples of different breeds of sheep. I wanted to get familiar with them. On Thursday I started the merino sample. Wow. I spun very thin (thanks to the staple length of the fibre, I suppose) and it was fast.

So I’ll take my spindle with me, because I can spin in short intervals and be right back in under 1 minute.

And last but not least, here are my knitting goals for March. Essentially, I want to knit as much as possible. Maybe finish the cowl. That’d be great. Or I finish spinning the merino sample. That’d be great, too.

I hope I find time to share my progress, just like I did in January.

Stay tuned!

January in Knitting

The first month of the year is over. How fast it went!

I blogged about my knitting goals here, and now I want to show you if I managed to complete them.

-> I did indeed start a Boxy! It’s going very slow, but it’s a great tv knitting project.

  • Start a pair of socks

-> Who am I without a pair of socks on the needles? Here they are. I usually take them to work and knit in my lunch break.

  • Knit a Milo for HAJ, coworker’s baby

-> My coworker didn’t get around sending me baby’s measurements. I understand, because she’s got more important things to do! I don’t mind. Maybe she’ll manage next month.

-> Nope :)

  • Continue spinning practise, when the current training braid is done, dye it with Kool Aid and make something out of it (shawlette, probably)

-> I finished the training braid, plied my two singles… and had like 70 meters, tops. So there’s nothing I can make from it. But I ordered some lovely green fibre. I just need the time to continue practise spinning.

Not in this list: A cowl I’m currently making out of the gifted yarn. Because when you look at yarn and immediatly know what it’s going to be, you have to do it right away :)

I’m at the 25% mark, which looks like this:

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The pattern is called “Orchid Cowl”. I substituted the given lace part, though, because I didn’t like it. I also think the pattern is somewhat confusing, so I made a shorthand version plus my lace chart. It knit up very fast, which is great. I hope I can wear it before spring comes round!

Okay, this was my January in knitting. I’ll post my February goals soon. Tell me about your January, how was it for you?

Walking on a grey day

Yesterday evening, it snowed. Sadly, nothing of it was left today except a thin layer on the car roofs and the green areas. I love snow, and I’m still waiting for it to stick around a bit here.

Nevertheless, we walked a bit. We do have a habit of having an afternoon stroll, and since it wasn’t raining, we could follow that habit. Since I want to prepare for the cross run in September, I downloaded a step counting app yesterday and was curious what it would tell me about our walk.

We have several “standard rounds” – all of them take 45-60 minutes. One passes along the river and can be shortened of extended, another one goes along an old railway that is a recreational space now and the third one goes to the southern cemetary. This way we took.

I had my camera ready, because I often want to take a picture of the statues that were built to remember the deceased. Today, I found her:

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We also found traces of the winter:

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I love the southern cemetry. We walk there a lot. It’s beautiful in all seasons. The best thing is the park-like layout. You walk in a park with added gravestones. And even though there’s a large-ish street in front of it, it’s always quiet and calm and beautiful.

The step counter said 6.300 steps and 4.6 km in the end. Not bad, not bad.

What’s your favourite walking place?