What I learned from working out

For about three years (or maybe two and a half) I more of less regulary go the gym. Once a week, that’s the goal. Most weeks, I manage that.

It’s not the typical gym you might picture, with lots of workout machinery, it only has spinning bikes and those gymnastic balls and the small accessories. The gym is women-only, and focuses on courses rather than machines. The family-like vibe is something I liked instantly.

When I went to the first few lessons, I was really aware of how little I knew about the routines and things to do. Sports were never my strongest subject in school, and I still throw balls like the typical girl.

But slowly I found that I go better. More and more, the transitions in the step aerobic classes went smooth, the number of repeats I could do increased, and I started to feel better in my body. It’s the little things you notice: stamina, a flexed arm, enjoying some stretching after a long walk.

I also realised that nobody cared how much I sweat or if my head gets all red when doing push-ups. We are too busy getting those remaining 8 repeats done while continuing to breathe to care. It’s freeing.

The group of ladies there is really nice. They mostly are a bit older than I, but they are funny and helpful. And interesting, too! Really diverse backgrounds, and some go to the gym since it opened 15 years or so ago.

The owners helped me with my recovery during some back problems (the joy of sitting in an office all day).

Since we will move soon and I’ll need to find a new gym, I want to say thank you for making sports fun for me. Never forgetting that.

So yeah, I’m a bit sad about leaving this place. What about you? What have you learned recently through something unexpected?

Praxistest

Dieser Tage habe ich mein erstes komplett selbst gestricktes Kleidungsstück, den „Old Romance Cardigan“ (Ravelry-Link) den ganzen Tag über getragen. Das heißt: Während des Arbeitstages und nach Feierabend auf einer Veranstaltung. Ich habe ihn schon während einer Feier angehabt, aber das waren nur zwei Stunden, bevor mir zu warm wurde und ich ihn ausziehen musste🙂
Vorab hatte ich ein wenig Bedenken wegen des Lochmusterteils, dass ich da frieren würde und andererseits, dass es unterwegs unter der Jacke zu warm werden würde. Beides hat sich nicht bewahrheitet; ich hatte ein T-Shirt drunter, was witterungsbedingt und büroklimatisch genau richtig war. Ein Langarm-Shirt wäre wohl zu warm gewesen.
Der Schnitt hat sich auch als unkompliziert erwiesen, die Jacke ist mir nicht einmal von den Schultern gerutscht. Ich musste zwar manchmal ein bisschen „zuppeln“, aber nur, um den Sitz zu korrigieren und den Lochmusterstreifen gerade zu ziehen. Die Ärmel musste ich wegen der 3/4-Länge auch nicht hochschieben, gute Entscheidung, die nur so lang zu machen. Die offene Front kommt mir sehr entgegen, da ich Strickjacken selten geschlossen trage. Ich hatte überlegt, da noch einen Knopf und eine Schlaufe dranzuzaubern, habe mich aber erstmal dagegen entschieden. Zur Not tut’s eine Brosche.
Von hinten gefällt mir der Ausschnitt übrigens sehr, der ist genau richtig von der Höhe her.
Das Holst-Garn ist auch nach längerem Tragen auf den blanken Unterarmen angenehm, ich bin da aber sowieso recht schmerzfrei.
Ich habe auch (nach dezentem Hinweis auf das Teil, ahem) viele Komplimente bekommen. Ein Kommentar war der Klassiker „Sieht ja aus wie gekauft!”, was ich mal dahingehend interpretiere, dass das Teil nicht dem Öko-Strickpulli-Klischee entspricht und offenbar tragbar und nach Mode aussieht😉
Die Jacke wanderte auch daheim nach dem Auslüften nicht zurück in den Schrank, sondern wurde noch für einen Kurzurlaub am Wochenende eingepackt. Dazu gibt es aber noch kein Fazit😉

Der Tag hat mir jedenfalls zwei Erkenntnisse gebracht:
1) Ich brauche mehr Strickoberteile!
2) Den Old Romance werde ich definitiv öfter tragen!

Welche Erfahrungen habt ihr mit euren gestrickten Sachen im Alltag gemacht?

PS: Letztes Jahr zu Pfingsten, da war das Stück gerade in Arbeit, bin ich mit dem Zug an Leipzig vorbeigefahren. Leipzig + Pfingsten = Wave Gotik Treffen. Es stiegen zwei Besucher zu, wir kamen ins Gespräch und das hier passierte:

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Podcasts Or How I Get Stuff Done

Woohoo, second post in a month or so!

On topic, girl, on topic.

A few years ago, this post wouldn’t have been written. I did not know that podcasts were A Thing, much less that I would listen to them. Before, I didn’t like listening to audio books. Audio drama was okay, but there only was one drama I followed, mainly because a friend introduced me to it and wanted to stick to it. There were huge gaps between me and the next bunch of episodes.

The one podcast that started my love is Welcome to Night Vale. It made its round on Facebook and Ravelry, and after I heard only praise, I gave it a try. Calling it an epiphany would be too much, but it did change my mind. I remember listening to it in bed, being truly comforted by Cecils (to those unfamiliar: he is the host of the fictional radio show about the town called Night Vale) voive, and not a bit spooked by the things he described.

After I ran out of back episodes, I started checking for other shows. The rest is history.

I do follow some knitting podcasts, but those either stopped updating (Brenda, oh Brenda), or update rather rarely, so these don’t count here.

My current selection of podcasts in my podcast app is quite diverse:

said Welcome to Night Vale

Serial: The first season followed a criminal case in which it isn’t sure whether the right person was convicted or not. I was obsessed, and so were a lot of people.The second seasons takes a different turn.

Criminal: This show talks about something crime-related in every episode, like K9 officer training or divers who get bodies out of water or curious crimes.

No Such Thing As A Fish: A spinoff of the tv show QI, four people talk about their favourite facts of the week and related stuff, loving insults and general awesomeness ensues. Oh, and it’s British🙂

And, lastly, Futility Closet: This relates to NSTAAF, with something interesting to learn about in each episode, plus lateral thinking puzzles which are great brain food.

***

And then, there is housework. You know, doing laundry, ironing, folding clothes, hanging it up, putting it down, doing dishes, all the things I don’t particularly enjoy.

Cue podcasts. They make this boring work easier. I have fond memories of putting down laundry in the attic while hearing about a girl who saved several people from drowing, sqeeing over Cecil and Carlos while ironing or walking home from work and giggling over one of the NSTAAF hosts forgetting the name of one of the others while introducing him.

I also remember crying when Brenda from Cast On announced she would stop podcasting (she started again since then), I was washing dishes and had to stop for a moment.

But they are also good for knitting. I love listening and knitting.

Do you listen to podcasts? Tell me, I’d love to hear about them!

Jahresrückblick 2015

Dieses regelmäßig Bloggen, es steht wieder auf meiner To-Do-Liste. Wahrscheinlich werde ich wieder scheitern, aber trotzdem blicke ich heute auf 2015 zurück. Ihr wisst, ich liebe so Fragebögen.

Zugenommen oder abgenommen? Weder-noch. Da ich mehr Sport getrieben und tatsächlich Muskelmasse aufgebaut habe (kannste sogar fühlen!), zeigt die Waage tendenziell eher nach oben. Mal schauen, noch ist im Bereich des Wohlfühlgewichtes.

Haare länger oder kürzer? Länger. Ich habe beschlossen, nach einem letzten Termin beim Friseur Ende Januar 2016 (für eine wichtige Veranstaltung) bis zum meinen 30. Geburtstag keine Schere ranzulassen. Außer ich gefalle mir nicht mehr.

Kurzsichtiger oder weitsichtiger? Auch das ist geblieben. Metaphorisch betrachtet bin ich etwas weitsichtiger geworden – ich versuche, das große Ganze etwas mehr im Blick zu behalten, auch wenn 2016 nicht gerade unter „planungssicher“ fällt.

Mehr bewegt oder weniger? Mehr! Ich habe es fast geschafft, jede Woche 1x beim Sport aufzuschlagen (Krankheit ausgenommen). Außerdem tägliches Radeln auf Arbeit. Eine Schrittzähler-App brachte und bringt zusätzlich Motivation. Highlight: Der Wandertag mit den Kollegen im August, an dem wir gute 15 km bei 40°C im Schatten im Mansfeldischen gingen.

Der hirnrissigste Plan? Bei einem Crosslauf mitmachen zu wollen. Abgesehen davon, dass ich mich zu spät angemeldet hatte und nicht mehr von der Warteliste runterkam, war ich passenderweise zum Zeitpunkt des Laufs krank. God bless Ausreden.

Die gefährlichste Unternehmung? Moderat gefährlich war maximal unser Firmen-interner Ausflug zu einem Lost Place in der Brandenburger Pampa. Wir mussten uns wegen eines Autos verstecken, dessen Insassen sich dann als Spaziergänger erwiesen. Ähm, ja.

Die teuerste Anschaffung? Der Sommerurlaub. Eine Woche Ruhe in der Uckermark. Gern wieder.

Das leckerste Essen? Das Weihnachtessen mit den Kollegen. Geheimtipp vom Chef. Das Menü kann ich immer noch auswendig und Bayerische Creme ist ab sofort mein neues Lieblingsdessert.

Das beeindruckendste Buch? Das gab es mehrere: Zum einen „S – Das Schiff des Theseus“, das ich mindestens noch einmal lesen werde. Toll war auch „Stoner“. Außerdem bin ich seit Mitte des Jahres großer Liebhaber von Neil Gaiman und Comics/Graphic Novels.

Der ergreifendste Film? „The Imitation Game“ habe ich zweimal gesehen. Und am Ende auch beim zweiten Mal geheult. „A Girl Walks Home Alone At Night“ war mein Indie-Highlight.

Die beste CD?  Ich habe mir genau eine CD gekauft – das neue Album der Soulsavers mit Dave Gahan von Depeche Mode als Sänger. Ich hatte nach dem Erstling der Kollaboration große Hoffnungen und wurde nicht enttäuscht. Nachher gleich nochmal anmachen.

Das schönste Konzert? Ich war leider dieses Jahr auf keinem Konzert. Alle Künstler spielten nicht in der Nähe (oder in Berlin, aber das war mir irgendwie zu blöd).

Das beste Lied? „All of this and Nothing“ von den oben erwähnten Soulsavers. Toll war auch „A Thousand Eyes“ von Of Monsters and Men. Oh, und „Geronimo“ von Shepard (?).

Die meiste Zeit verbracht mit…? … gefühlt mit Rundüdeln im internet auf dem Handy auf dem Sofa, real wohl mit Arbeit.

Die schönste Zeit verbracht mit…? … Familie und Freunden.

Vorherrschendes Gefühl 2015? Hä? Oh Gott! Puuuuh, geschafft.

2015 zum ersten Mal getan? Klettergarten. Ein Kleidungsstück gestrickt und getragen.

2015 zum letzten Mal getan? ?

2015 nach langer Zeit wieder getan? So richtig in eine Serie versenkt (hallo, „Jessica Jones“!). Eine längere Strecke im Auto selber gefahren. Urlaub in Deutschland gemacht, und nicht in Europa.

Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen? Eine lang ignorierte Feststellung, die Ende des Jahres auf den Tisch kam. Diverse schlechte Eigenschaften meinerseits und ihre Folgen. Zweimal.

Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte? Dass ich es schaffe, mir sein Kleidungsstück zu stricken. Hat ja auch geklappt.

Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe? Zeit.

Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?  Immer noch mit mir verheiratet zu sein😉

Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat? „Deine Arbeit hier ist sehr wichtig. Schön, dass wir dich haben.“

Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe? „Ich liebe dich.“

2015 war in einem Wort…? Da ist noch Luft nach oben.

Was ich noch loswerden wollte:  Auf 2016!

Promises & Challenges

This blog is being neglected.

I know that with every new entry I always promise that this time it will be different. I won’t. So I’m not even sorry here. Because it won’t make a difference. I thought about podcasting, but I doubt it will help. It’s just my mindset about blogging.

Now that this is off my chest, let’s talk about the second part of title of this blog, „Challenges“.

November is NaKniSweMo – National Knit A Sweater Month. As it happens, I have an unfished cardigan lying around.

Right now, it looks like this, plus 3 rows more:

As you might have guessed, I want to finish it in November. This won’t make me eligible for the actual challenge, but it will be my personal challenge. This also means I have to get done with all other WIPs, but I’m good at that, because there are only two:

  • the Zigzagular Socks are on a good way. Tonight one will get the first afterthought heel.
  • a hat for my Mum, as a Christmas gift, only needs 1 more repeat, the decrease section and then BAM, done.

I know I only have, like, 6 days, but I can do it. So, without further ado, I’ll bid you goodbye. Need to finish stuff!

Die verstrickte Dienstagsfrage Woche 26/2015

Das Wollschaf fragt:

Für die meisten ist Selbstgestricktes Alltagskleidung, in der Freizeit getragen oder -je nach Dresscode- auch auf der Arbeit.

Aber ab und zu findet man in Strickzeitschriften auch elegante, festliche Modelle und das eine oder andere gestrickte oder gehäkelte Brautkleid hat das Wollschaf auch schon gesehen.

Kannst Du Dir vorstellen, zu einem formellen oder festlichen Anlaß oder einfach nur abends zum Ausgehen Stricksachen zu tragen?
Besitzt Du besonders schicke, elegante selbstgestrickte Sachen? Zeig mal!

Ich habe mir für meine Hochzeit ein sehr, sehr schönes cremefarbenes Tuch aus reiner Seide gestrickt. Das war eine Heidenarbeit – aber jede Masche wert. Ich traue mich auch gar nicht, es zu anderen Anlässen zu tragen. Allerdings gab es bis jetzt auch gar keine Gelegenheit, fällt mir ein.

Und hier noch ein Foto. Leider gibt es kein einziges Bild, auf dem man es in voller Pracht an mir sieht …

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May Goal Wrap-up / June Goals

Phew! June already!

Okay, let’s make this quick – these were my May goals:

  • reach the heel on the Zigzagulars -> still halfway through the foot
  • continue Old Romance, preferably finish arms -> I did it! Pics are a bit downwards.
  • spin a bit -> didn’t happen.:/
  • start Mom’s birthday shawl -> didn’t happen either.😦

But here are the June goals & a little bit of the progress I’ve made on them already:

  • reach heels of socks
  • get past bra band on Old Romance
  • start Mum’s birthday gift
  • spin a tiny bit

Okay, how did I do so far?

I started Mom’s birthday gift, a Brickless made from awesome merino/silk fingering yarn. Oh the shiny! The yarn almost became socks, but I could bear wearing silk (so precious!) and I stopped liking the pattern, so I frogged them.

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My Old Romance is also looking good:

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I also did spin, but I don’t have a photo. The socks are being a bit neglected, poor things. But top priority is Mum’s present.

So, tell me: What are your June goals?