Köln

Köln.

Ich war vergangenes Wochenende zum ersten Mal in Köln, zusammen mit zwei Kommilitonen – vom Studium aus.

Abgesehen davon, dass die sechsstündige Anfahrt mit der Bahn Aufstehen um vier Uhr morgens bedingte, lief es sehr glatt. Nur in Frankfurt Flughafen/Fernbahnhof umzusteigen war etwas kompliziert. Das Stück ab Mainz, nachdem wir umgestiegen waren, am Rhein entlang und an der Loreley vorbei zu fahren… Hier eine Kurve, die sich malerisch um schroffe baumbestandene Klippen schlängelte, von einer kleinen Burg gekrönt; dort ein malerisches Dorf am Fluss entlang, voller schöner alter Häuser, dann wieder ein Tunnel. Ich bin der Meinung, dies ist eine der großartigsten Landschaften Deutschlands. Traumhaft.

Da ich leider dienstlich dort war, konnte ich mir nicht viel von Köln ansehen.

Selbstverständlich gehörte der Dom dazu – er ist ja vom Bahnhof aus nicht zu übersehen. Man tritt aus dem Starbucks auf einen Platz, sieht von rechts nach links – erst das Verlaghaus von KiWi (Kiepenheuer & Witsch) und dann… Tada! Der Dom. Man kann ihn nicht übersehen. So schnell habe ich noch keine Sehenswürdigkeit in einer Stadt entdeckt.

Wir sind um den Dom herum gelaufen, haben ihm zu Füßen gesessen und sahen ihn von innen an. Durch den Besucherandrang des Samstags konnten wir nicht in den Turm steigen.

Der Rhein ist viel breiter als die Elbe daheim. Mir fällt nur der Main in Frankfurt ein, der ebenso breit ist. Ein Abstecher über die Hohenzollernbrücke musste auch sein, allein schon, weil wir in Deutz genächtigt haben. Aber diese Vorhängeschlösser… Das muss man gesehen haben: Mengen von Vorhängeschlössern, an einer Absperrung die gesamte Brücke entlang festgemacht. Viele davon hatten eingravierte oder geschriebene Namen der Paare. Manche waren sehr massiv und alt, andere mit Bändern geschmückt. Klasse.

Dann saßen wir noch am Rheinufer.

Nach einem Intermezzo bei einer Kommilitonin daheim gingen wir vier auf der Kölner Kneipenmeile bei einem Mexikaner essen. Das war das beste Chili con Carne, das ich je gegessen habe. Und das schärfste. Allerdings waren die Preise für die Getränke meiner Meinung nach recht teuer. Dann schlenderten wir noch etwas im nächtlichen Köln herum.

Um eins ging es – irgendwie zu zeitig – in der Jugendherberge in Deutz zu Bett.

Sechseinhalb Stunden später hieß es wieder aufstehen. Nach Frühstück und auschecken ging es zum eigentlichen Grund des Besuchs. Auch das lief großartig. Ich habe sehr viele nette Menschen kennen gelernt. Gern wieder – nicht nur des „Weihnachtens“ wegen.

Um sieben galt es dann, Abschied zu nehmen.

Im Zug spielte ich dann mit einem Pärchen Rommé. Leider waren wir Damen schlecht… Ich liebe Zufallsbekanntschaften!

Dann, nach Umstieg, schlief ich die meiste Zeit im Zug, bis wir kurz vor ein Uhr morgens wieder am Ausgangspunkt landeten. Dort erwartete mich mein Freund, der mich unbedingt abholen musste und dafür eine Stunde über die nächtliche Autobahn gefahren ist und sich fast ein Wildragout hätte zusammenstellen können.

Nun, und dann, nach mal wieder zuwenig Schlaf ging es wieder in meinen Heimatort.

Aktuelle Stimmung: in Tanzlaune

Aktuelles Buch: D. Adams – Per Anhalter durch die Galaxis (um genau zu sein: „Mach’s gut, und danke für den Fisch“)

Aktuelles Lieblingslied: Muse – Uprising

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