Namen.

Heute nur ein kurzer Eintrag, der Müdigkeit geschuldet.

Manchmal bin ich seltsam, was meine Einstellung gewissen Dingen gegenüber betrifft. Zum Beispiel Namensgebung von Kindern – speziell meiner Kinder.

Ich könnte meinem Kind nie einen Namen geben, der mich an eine bestimmte Person erinnert, bzw. mein Kind so heißen lassen, wie jemand, den ich mal kannte.

Zum Beispiel Christin/Kristin: Ich kenne/kannte mindestens 4 Trägerinnen dieses Namens, drei nette, eine böse.

Lisa: Eine liebe, eine böse.

Julia: Drei Mädels.

Franziska: Eine böse, vier nette. Eigentlich ein schöner Vorname.

Mit Männernamen ist es nicht viel anders:

Sebastian: 2 Bekannte.

Fabian: Kommilitone.

David: auch schon vergeben.

Wenn ich meinen Sohn jetzt einen dieser Namen geben würde, müsste ich immer an die Personen denken, die den Namen schon haben. Allerdings soll der Name ja auch nicht zu ausgefallen sein, nur um auf Biegen und Brechen un-erinnerbar zu sein.

Aber da ich schon eine Menge Leute aus meiner Generation kennengelernt habe (zwangsläufig, haha), gibt es immer mehr Namen, die mich an bestimmte Leute denken lassen. Das schränkt die Wahl signifikant ein.

Abgesehen davon: Kann man sich einen 70-jährigen Herrn vorstellen, der „Justin“ heißt? Ich nicht. Mir kommt es auch auf Alterskompatibilität an, ein zehnjähriger „Heinrich“ ist demzufolge auch nicht gut.

Es ist schwierig.

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