Winter.

Ich bin ein Winterkind. Nicht nur, dass ich Mitte Januar geboren bin, auch liebe ich diese Jahreszeit, in allen Aspekten, mehr als die anderen drei. Immer wenn es schneit, strahle ich. Leider schneit es viel zu selten zu meinem Geburtstag. Allerdings, letztes Jahr lag Schnee und dieses Jahr wird er wohl die paar Tage noch liegen bleiben… Eigentlich wünsche ich mir jedes Jahr zu meinen Geburtstag und zu Weihnachten Schnee. Mehr bräuchte ich nicht als Geschenk.

Es ist wunderschön, im Schnee spazieren zu gehen, die klare Luft einzuatmen.  Wenn dann noch die Sonne scheint und der Schnee im Sonnenlicht glitzert wie Diamantenstaub… Dann bin ich glücklich.

Oder sich als Kind zu fühlen und Schlitten fahren zu gehen. Ich liebe die Blicke der kleinen Kinder und ihrer Eltern… Hemmungen habe ich auch keine, rodeln zu gehen. Wenn ich Lust habe, dann gehe ich, und wenn ich 45 bin. Es macht zu viel Spaß, um sich vom Alter abschrecken zu lassen.

Letztes Wochenende, während des „Schneesturms“, war ich mit meinem Freund und meinem Schlitten unterwegs. Wir sprangen in Schneewehen, rodelten den Hochwasserdamm herunter (viel mehr gibt’s bei uns im Flachland nicht) und genossen das Wetter. Okay, der Wind war unschön, aber es war faszinierend zu sehen, wie der Damm oben blank gefegt war und der Schnee sich im Lee abgesetzt hatte. In diese Wehen sprangen wir hinein und versanken bis zu den Oberschenkeln. Nach anderthalb Stunden Schneewandern war ich so geschafft, dass ich am Abend praktisch in Bett gefallen bin.

Das Licht bei Nacht ist auch ganz anders. Wenn Schneeluft ist, dann ist der Himmel von einem bestimmtem Orange, den es nur bei Schnee gibt. Das liegt an der Luftfeuchtigkeit, der Temperatur und der Reflexion der Stadtlichter. Manchmal gibt es das Licht noch bei Nieselregen, aber der muss schon sehr fein sein. Letzte Woche war es teilweise so hell, dass das unter meinem Vorhang durchscheinende Licht (mein Vorhang ist zu kurz) mich nicht einschlafen ließ.

Mir macht Kälte auch nicht viel aus, bilde ich mir ein. Abgesehen von kalten Füßen, aber die bekommt wohl fast jede Frau, wenn sie draußen ist. Selbstverständlich ziehe ich mich warm an, das muss sein, doch ohne Handschuhe halte ich es eine Weile aus. Mütze muss, sonst bekomme ich Kopfschmerzen. Aber kalte Hände bin ich gewohnt. Ich mag das Kribbeln, wenn sie wieder warm werden.

Viele Leute jammern ja, sie mögen den Winter nicht, weil man sich so viel anziehen muss. Mir macht es nichts aus. Man kann nie genug Schals, Mützen und Handschuhe haben. Wenn ich manche Leute sehen, die bei diesem Wetter nur Turnschuhe anhaben… Ich trage gern Winterstiefel.

Schneekristalle sind perfekt. Dass jede einzigartig ist, will mir zwar noch nicht recht einleuchten; aber nichtsdestotrotz sind es kleine Kunstwerke der Natur. Schade, dass sie so schnell schmelzen.

Es ist aber auch schön, im geheizten Zimmer am Fenster zu sitzen und dem Schneefall zuzusehen, eine Tasse Tee neben sich.

Ich liebe den Winter.

… Tut mir leid, dass ich derzeit keine längeren Beiträge zusammen bekomme.

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