Nachlese der Buchmesse

Für alle, die meine kurzen Erläuterungen zu meinen Buchmesseerlebnissen nicht erschöpfend genug fanden, hier nun die längere Fassung.

Am Dienstag bin ich per Transporter mit einigen Kollegen von R. nach Frankfurt gefahren. Es war eine ziemlich lange Anfahrt, und wir sind auch schon um sechs losgefahren, aber das hat uns die Laune nicht wirklich vermiest. Kaum angekommen, stand Aufbauen auf dem Plan, und nachdem alles in für mich unerwartet schneller Zeit stand und wir noch den Nachmittag ausklingen ließen, ging es zum Hotel nach Darmstadt.

Ich oute mich hiermit mal als Hotelneuling. Abgesehen von dem in Darmstadt habe ich mal in Leipzig in einem Hotel geschlafen, das war aber… naja, nicht so gut wie das in Darmstadt. Das Zimmer war riesig, das Bad auch und die Decken noch vom letzten Winter, mitten in der tiefsten Kälteperiode.

Die Messetage verliefen meist ähnlich: Entweder Gabi oder ich schoben Dienst am Stand und die andere ging auf der Messe herum, oder wir waren beide da. Einer musste mindestens immer da sein. Der Besucherandrang fluktuierte ziemlich – mal war es wirklich eng, dann wieder konnten wir ungesehen unsere Stullen essen.

Meine Englischkenntnisse konnte ich auch anwenden. Allerdings fand ich mich sehr eingerostet…

Das Beste überhaupt: Ich habe mit Alina Bronski und Judith Schalansky, zwei Autorinnen, die ich sehr mag, gesprochen. Beide waren wirklich sehr freundlich, was mich zu dem Fazit veranlasste, dass die auch nur Menschen sind. Ich wusste das natürlich, aber realisiert habe ich es erst auf dem Weg zurück zum Stand.

Ja, Leseproben gab es auch jede Menge. Allerdings variierte die Relevanz von „Was hätten Sie denn gern?“ (Dank an KiWi und Diogenes [besonders wegen dem herrlichen Schweizer Akzent des Herrn an der Theke]) bis hin zu gedachtem „Oh je, an wen verschenk ich das bloß?“ (keine Namen).

Was ich ja im Hotel ganz toll fand: Mein Schlafanzug lag jedes Mal fein säuberlich zusammengelegt und glatt gestrichen auf dem gemachten Bett. Ich fand das irgendwie süß (s.o. „Hotelneuling“).

Auch die Messetagen waren anstrengend, aber lustig. Meine Kollegen und ich haben uns gut verstanden bis köstlich amüsiert.

Eine Illustratorin hatte zu einer Preisverleihung ihre kleine Tochter dabei. Ich hatte die Kleine auf dem Arm. Die war ja so goldig! Das Ticken meiner biologischen Uhr hörte allerdings auf, als sie zu quengeln begann. So schlimm ist es noch nicht mit dem Kinderwunsch.

Am Samstag ging es dann mit dem Zug zurück nach L. und am Tag darauf wieder zurück nach R., womit sich der Kreis schließt.

Fazit: 1400 km in 6 Tagen (Fahrten von FF nach Darmstadt nicht eingerechnet)…

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