Zeitung lesen. Und so.

Eigentlich hätte ich das hier schon vor mindestens einem Jahr posten sollen. Es geht nämlich heute um die Tatsache, dass ich die Frankfurter Allgemeine Zeitung abonniert habe. Dieser Fakt verblüffte regelmäßig meine (neuen) Dozenten.

Die FAZ gilt als konservativ, gerade deswegen lese ich sie. Da die internetaffinen Menschen, deren Beiträge ich im Netz lese, generell liberal sind (so denke ich), finde ich, dass ein Gegenpol vonnöten ist. Außerdem habe ich schon verdammt viel aus der FAZ gelernt: Nicht nur das Wort „Haptik“ (eines meiner Lieblingswörter, danke, FAZ!), sondern auch Wissen über die verschiedensten Weltgegenden und Geisteswissenschaften, aber auch Kunst, Film, Theater und Literatur. Das klingt jetzt irgendwie etepete, ist aber so.

Meinem Freund sind das da ja zu wenig Bilder – man vergleiche das mal mit dem Aufschrei, der durch die Leserbriefseite ging, als die FAZ neuerdings ein Titelbild hatte („Ich bin FAZ-Abonnent seit 1852 und werde deswegen kündigen – Bildzeitungsniveau“ etc.). Tja.

Die Zeit habe ich auch schon versucht, als Probeabo und „Mitleserin“ bei Freunden. Die Zeit traf aber nicht meinen Geschmack. Nur das Zeitmagazin, da war ich immer wild drauf (Martenstein –köstlich). In die SZ, die mein Freund neulich mitbrachte, konnte ich mangels Zeit nicht schauen (sorry, Herr F., wirklich!)

Außerdem schulen die langen Texte das Lesevermögen. Weiterhin bietet vor allem die Samstagsausgabe eine Fülle an interessanten Artikeln – auch wenn ich nicht immer (und das ist der Sinn der Sache) damit konform gehe.

Dieses Abo wird auch weitergeführt werden. Am liebsten würde ich ja gern noch die Zeit und meinetwegen die SZ dazunehmen, aber wann soll ich das lesen? Der Tag hat leider nur 24 Stunden.

Ich hatte mir meine Argumentation länger vorgestellt, aber was soll’s.

Derzeit bin ich etwas niedergeschlagen, weil mein „Praxissemester-mit-angehängtem-Aushilfsjob“ sich dem Ende zuneigt. HIER habe ich ja schon einen Abgesang geschrieben, deswegen kommt hier trotz aller Trauer kein weiteres Rumgeheule.

Ich habe mir bananengelben Nagellack gekauft. Mein Freund behauptet zwar steif und fest, es ist senfgelb (pffff – sein Mitbewohner war als Schiedsrichter auf meiner Seite! Ha!), aber das ficht mich nicht an. Normalerweise kaufe ich dunklen Nagellack, aber ich dachte mir, zur Not endet er hat auf den Zehennägeln. Da landen sie alle letzenendes…

Die Tage ist Mitbewohnerin Nr. 4 (in drei Jahren, holla) eingezogen. Aus Bayern – Veterinärmedizin. Zwei Jahre jünger. Hat einen Mini-Ofen (yeah!) und jede Menge Haushaltswaren eingebracht. Gut. Nett. Mal schauen, ob es nochmal Liebe auf den ersten Blick wird, so wie mit Yuli…

Außerdem geht es mit dem Stricken voran. Erstes Projekt: Ein flauschiger Winterschal aus Dochtgarn-ähnlicher Wolle. Bunt. Knallig. Filzig. Updates folgen.

Vorgestern interessante Fragen von des Freundes Mitbewohner beantwortet. Thema: Buchpreise, Herstellungskosten und meine Meinung im Vergleich zur Qualität von Beweisstück A: Im Selbstverlag des Dozenten veröffentlichtes Buch gegen Beweisstück B: Anatomie-Fachbuch „Prometheus“ von Thieme. Mein gesamtes Studium kulminierte in diesem Moment.😉

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