Stöckchen und so.

Ein Stöckchen, gefunden bei Frau Nessy.
Zehn mögliche Titel meiner Autobiographie:

  1. Enjoy the Silence.
  2. Ausufernde Antworten.
  3. Beurteile ein Buch nicht nach dem Umschlag.
  4. Wie mich mein bildliches Vorstellungsvermögen in den Untergang führte.
  5. 135 Jahre.
  6. Kind, zieh‘ dir ein Hemd an!
  7. Zartbitterschokolade und Tee.
  8. Lektüren meines Lebens.
  9. Januarkind.
  10. Read, Knit, Eat.

Hihi.

So, nun, in Ergänzung zum letzten Post, nichts über Wolle, sondern über alles andere.

Mein Studium läuft. Zur Zeit muss ich zwar zwei Vorträge vorbereiten und bin etwas im Stress, aber das Ende ist absehbar. Danach stehen drei Hausarbeiten an. Trotzdem habe ich den neuen Roman von Walter Moers als post-Referate-Lektüre liegen – etwas Ansporn braucht die Bloggerin😉

Die Fahrerei geht mir auf die Nerven. Es sind nur 70 km mehr im Vergleich zu vorher, die sind aber mit 2 (!!!) Stunden mehr Fahrtzeit verbunden. Fragt nicht, aber ich muss jetzt 2x umsteigen, zuerst in meiner alten Studienstadt (hach) und dann nochmal in der drittgrößten Stadt des Bundeslandes. Dort muss ich geschlagene 40 Minuten auf den Anschlusszug warten. Für 20 min Fahrtzeit. Toll. Diese 40 min treiben die Dauer und den Nervpegel steil bergauf. Drei Stunden in Zügen/auf Bahnhöfen… Okay, wenn ich zu meinem Schatz fahre, dauert das bis zu vier Stunden. Aber, naja, da fahre ich auch zu meinem Freund, versteht ihr? Ich kann (und will) auch schlecht im Zug arbeiten, maximal lesen oder was stricken und nebenbei Musik hören geht. Somit sind diese drei Stunden größtenteils verschwendet.

Außerdem haben sich meine Ausgaben für Zugfahrten, grob gerechnet, vervierfacht. Das frisst die Menge Geld, die ich eigentlich jeden Monat sparen möchte. Und das trotz Mitfahrgelegenheit. Wöchentlich Heimfahren geht ins Geld, aber… Auch wenn ich mir generell wenig Gedanken um Geld mache (jugendlicher Leichtsinn, noch, fürchte ich), ist es doch nervig, am Ende des Monats knausern zu müssen. Oder heilfroh über eine Mietkautionsnachzahlung zu sein, weil die ein sonst entstehendes Loch stopft. Das ist noch blöder als die drei Stunden.

Lesetechnisch ist gegenwärtig eher wenig los, was Belletristik angeht. Dafür beschäftige ich mich mit Niklas Luhmann. Wir sollen ein Referat über seinen Machtbegriff halten – und einige seiner Theorien sind interessant. Zum Beispiel der Ansatz, Macht als Kommunikationsmedium zu betrachten. Hat was. Amüsierend ist, dass, wenn man jemanden fragt oder erwähnt, dass man was über Luhmann macht, immer ungefähr folgendes hört: „Luhmann? Der hat doch was mit Systemtheorie zu tun, oder?“ Aber weiter kommt dann nicht mehr viel😉 Was aber nicht schlimm ist. Der Mann hat ziemlich kompliziert geschrieben – dagegen ist Nietzsche ein Spaziergang. Versprochen.

Danach steht Hans Magnus Enzensberger an – aber nicht als Lyriker. Ich glaube, ich werde das Referat aber trotzdem mit einem Gedicht beginnen, wenn ich ein passendes finde.😉

Weihnachten. Mir ist, trotz Kokos-Makronen backen, noch nicht so recht danach zumute. Muss am Wetter liegen, mir das hier zu wenig winterlich und zu warm. 5°, dass ich nicht lache! Es soll bitte bald schneien. Ich freu mich immer auf Schnee.🙂

In Hoffnung auf Schnee oder zumindest ordentlich Frost,

Annie

3 thoughts on “Stöckchen und so.

  1. Pingback: Autobiografietitel, die Fortsetzung (8.Dezember) | Gminggmangg

  2. Grüße,
    bin über den Tagsurfer hier gelandet und muss mal gleich Senf dalassen.😀

    Also Deine Fahrtzeit klingt ja übel, aber das fährst Du nicht täglich, oder? Oder doch? (Weil ich finde ja meinen Weg schon weit, mit 60 km bzw. anderthalb Stunden Fahrtzeit, wenn ich den Mix aus Auto und Bahn nehme).

    Ich sehe, Du studierst, wie ich, und strickst, wie ich.😀 Da muss ich gleich mal weiterwühlen. ^^

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